Kundgebung gegen deutsche Opfermythen


Eingestellt am: 08. August 2006

Berlin, 12.08.2006, 12.00 Uhr, vor dem Kronprinzenpalais (Deutsches Historisches Museum, Unter den Linden 2)
[Da die Initiative bisher ohne Flyer und ohne eigene Homepage auskommt, hier der Text aus dem Stressfaktor]

Wer sich bis zum 13.8. in das Deutschen Historische Museum verirrt, kann dort die Sonderausstellung „Flucht – Vertreibung – Integration“ bewundern. Mensch könnte denken es ginge um die aktuelle Asylpolitik, irritierend ist nur das Wort Heimat, das ins Ausstellungslogo eingeflochten ist. Schon auf der ersten Schautafel wird das eigentliche Ziel deutlich: Geschichtsrevisionismus der Bundesregierung. Die Deutschen werden als die Opfergruppe des 2. Weltkrieges und des gesamten 20. Jahrhundert hochstilisiert, deren Leid nun endlich und ordentlich bedauert werden müsse. Während aktive GeschichtsrevisionistInnen als harmlose LobbyistInnen dargestellt werden, organisieren diese ab dem 10. August eine eigene Ausstellung direkt gegenüber im Kronprinzenpalais, mit der sie ihre Forderungen nach Rückgabe von Land und Boden und einem Zentrum gegen Vertreibung mitten in Berlin untermauern wollen. Ihre „Erzwungenen Wege“ (so der Titel der Ausstellung), die der Verband schon gerne mal mit dem Holocaust gleichsetzt, sind nicht nur ein Versuch, die Geschichte umzudeuten, sondern sollen auch realpolitisch ausgeschlachtet werden.
Kommt zahlreich und vertreibt deutsche Vertriebene und die, die ihnen ihren Boden bereiten! Kundgebung gegen die Ausstellungen: „Flucht, Vertreibung, Integration“ im Deutschen Historisches Museum bis 13.8. (Wanderausstellung der Bundesregierung) und „Erzwungene Wege“ im Kronprinzenpalais (Eröffnung 10.8. 18.00 Uhr mit Erika Steinbach und Norbert Lammert, Wanderausstellung des Bundes der Vertriebenen).

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